More

 
Lektion 10

Bekenntnis

Bekennen, woran wir glauben, kann positiv oder negativ sein. Beides ist nötig und nutzvoll. Das negative Bekenntnis öffnet dem Herrn die Tür, in ein Leben einzutreten. Der Mensch gesteht, dass er ein Sünder ist und dass er Jesus als Retter und Herrn in seinem Leben animmt.

Das negative Bekenntniss sollte nur der Anfang des Weges sein, wenn der Mensch errettet ist oder in Sünde fällt, weil er Gott sein Herz öffnen und Ihm seine Fehler gestehen sollte. Das negative Bekenntnis gibt dem Herrn die Möglichkeit, zu vergeben und den Büßer aufzurichten.

Jedoch sollte das positive Bekenntnis uns niemals verlassen. In allen Momenten sollten wir gestehen, was wir in Christus sind und was uns in Ihm zusteht. Es ist die Vollmacht, die wir Gott erteilen, nach Seinem Willen über uns zu bestimmen.

Es zu vernachlässigen, ist der größte Fehler, den jemand begehen kann. Denn so wie Jesus sagte: denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen (Johannes 15:5). Er, Jesus der Herr, ist das Wort Gottes.

Indem wir positiv bekennen, was wir in Gottes Wort sind, sehen wir, dass das Wort zu unseren Gunsten so erfolgreich wirken wird, wie es während der Verkündungen von Gottes Sohn gewirkt hat. Derjenige, der so handelt, wie Jesus handelte, wird dieselben Ergebnisse erzielen.

Gottes Willen ist, dass wir Ihn auf Erden so vertreten wie Jesus Ihn vertreten hat. Er wünscht, dass wir beginnen, Seine Stellvertreter zu sein, so wie Jesus es war. Das ist unsere Mission.

Ich bete dafür, das Ihr Bekenntnis von dieser Lektion an dazu dient, Gott wirklich zu rühmen.

In Christus

RR. Soares

Wenn wir das Leben der Menschen betrachten, die sich Christen benennen, kommen wir zu dem Schluss, dass nur wenige die Wichtigkeit des Bekenntnis begreifen. In Wirklichkeit ist es schwierig, jemanden zu finden, der ein Leben genießen kann, so wie Jesus es vorgesehen hat. Das liegt hauptsächlich darin begründet, dass das Volk Gottes nicht die negative Art und Weise aufgibt, sich den Problemen und Angriffen des Teufels entgegenzusetzen.

Die Wichtigkeit des Bekenntnisses
Wenn Sie ein Problem lösen wollen und vorab schon meinen, dass Sie dabei keinen Erfolg haben werden, unterschreiben Sie mit dieser Einstellung unbewusst Ihre Niederlage. Diese Art Bekenntnis gibt dem Feind die Möglichkeit, Sie zu unterdrücken und sein Zerstörungswerk zu vollenden. Hast du dich durch deine Worte gebunden, bist du gefangen durch deine Worte (Sprichwörter 6:2).

Ihr Bekenntnis wird unausweichlich zu dem führen, was Sie bekommen werden oder nicht.

Wenn Sie negative oder pessimistische Worte benutzen, bedienen Sie sich der Sprache des Teufels und bewirken somit Ihre Einbindung in das Umfeld des Bösens. Was dazu führt, dass Sie schwerlich Auswege erkennen, die sich bietend. Von der Frucht seiner Worte zehrt der Gute, aber die Verräter begehren Gewalttat (Sprichwörter 13:2).

Was wir bekennen sollten
Das christliche Leben, dem wir uns widmen, wird vom Heiligen Geist Bekenntnis genannt:

Darum, heilige Brüder, die ihr an der himmlischen Berufung teilhabt, schaut auf den Apostel und Hohepriester, dem unser Bekenntnis gilt: auf Jesus (Hebräer 3:1).

Das griechische Wort für Bekenntnis ist homologein und bedeutet: Wiederholung der Worte, des Sinns und der Bilder; etwas in gleicher Bedeutung zu sagen. Es bedeutet in anderen Worten: genau das Gleiche zu sagen wie der Herr in Seinem Wort.

Immer dann, wenn wir vor einer Prüfung stehen, müssen wir uns zu dem bekennen, was der Herr zu dem Thema sagt, und zu unserer Haltung allen Dingen gegenüber. Indem wir uns so verhalten, wird Gottes Macht zu unserem Vorteil handeln. Er sagt: denn ich wache über mein Wort und führe es aus ( Jeremias 1:12).

Wenn wir uns zu Gottes Wort bekennen, übernehmen wir unsere Stellung in der spirituellen Welt. Wenn wir uns nicht richtig bekennen, werden wir unsere Stellung vor Christus nie wahrnehmen können und werden niemals irgendeinen Segen erhalten. Eine Erkenntnis des Herrgotts erfahren wir nur, und nur dann wird sie uns gewährt, wenn wir Sein Wort annehmen und uns zu Ihm bekennen.

Ein praktisches Beispiel
Stellen wir uns vor, bei Ihnen zeigen sich die Symptome einer Krankheit. Normalerweise sollten Sie sich pflegen, Hilfe in der Wissenschaft suchen und geduldig darauf warten, dass Sie wieder gesund werden. Stellen wir uns ausserdem vor, jemand trifft Sie und fragt Sie höflich, wie es Ihnen geht. Fast mit Genugtung werden Sie antworten, dass es Ihnen nicht gut geht. Hier und da haben Sie Schmerzen und bekennen sich zu dem, was augenscheinlich wahr ist.

So zu handeln, wenn auch von Ihnen nicht beabsichtigt, wird dem Feind die Vollmacht geben, Sie weiterhin angzugreifen. Sie haben sich damit abgefunden, wenn auch unbewusst, das Sie leiden müssen.

Eins muss klargestellt werden: die Versuchung, krank zu werden - d.h. Symptome zu zeigen - bedeutet nicht, dass Sie auch krank sind, so wie die Versuchung ehezubrechen oder Verbrechen zu begehen, Sie nicht zum Ehebrecher oder Verbrecher macht; es ist der Vollzug der Tat, der Sie dazu macht.

Sie können nun fragen: “Wenn sich die Symptome der Krankheit aber bei mir zeigen, wäre es nicht eine Lüge, sie zu verneinen?” Nein. Wahr ist, dass Sie mit der Anerkennung der Krankheit bereits lügen. Denn der Herrgott behauptet in Seinem Wort, dass wir durch die Wunden Jesus bereits geheilt wurden. Wie kann jemand krank sein, wenn Gott sagt, dass er schon geheilt wurde?

Unser Problem ist, dass wir mehr an die Symptome und an die Menschen glauben als an Gott.

Jemand hat einen Unfall. Sein Körper ist verletzt und voller Schmerzen. Der Arzt kommt ins Zimmer und der Patient fragt ihn: ”Doktor, wie geht es mir?” Er antwortet: ”Ah, es geht Ihnen gut, sehr gut sogar. Bald werden Sie von diesem Gips befreit sein und wieder ein normales Leben führen können.”

Kurz darauf kommt ein Freund zu Besuch und stellt die berühmte Frage: “Und wie steht es? Wie fühlst du dich?” Der Patient überlegt nicht zweimal und antwortet: ”Oh, es geht mir sehr gut.”

Dieser Mensch richtete sich nach dem Wort seines Arztes, doch viele Christen weigern sich, sich nach dem Wort Gottes zu richten.

Wenn Sie sich in Gottes Wort festigen und sich zu Ihm bekennen (ganz gleich, wie Sie sich fühlen), vereinen Sie sich mit Gott. Wer mit Gott eins ist, wird nicht scheitern. Wer sich dagegen an den Herrn bindet, ist ein Geist mit ihm (1 Korinther 6:17).

Glaube und Bekenntnis
Wir haben bisher gelernt, dass der Glaube uns sichert, was wir erwarten, und dass der Glaube kommt, wenn wir Gottes Wort erhören.

Der Glaube - sicher sein, dass wir gesegnet werden - nützt uns nichts, wenn wir nicht nach ihm handeln und uns nicht dazu bekennen, dass uns gehört, was der Herr uns verspricht.

Der Glaube ist die Vollmacht Gottes. Wenn er in unserem Geist erwacht, sollen wir nicht verharren und den richtigen Augenblick abwarten, sondern wir sollen einfach nur handeln.

Das wahre Bekenntnis
Gottes Kinder sollten die Sprache des Glaubens sprechen. So wie die Ungläubigen und die im Glauben Schüchternen (beide werden nicht ins Himmelreich aufgenommen) von ihren Ängsten und Vorbehalten sprechen, müssen wir uns zu unseren Möglichkeiten in Christus, dem Herrn, bekennen.

Unser Bekenntnis zum Wort Gottes ist das Werkzeug, das uns unschlagbar macht. Mit ihm können wir die brennenden Pfeile des Bösen abwehren. Wir müssen mutig sein in unserem Glauben. Unser Bekenntnis zu Christus wird das Heer der Hölle in die Flucht schlagen. Der Herrgott sagt folgendes zu unserem Bekenntnis: Ich bin der Herr...der das Wort seiner Knechte erfüllt (Jesaja 44:26 a).

Für den, der in der Niederlage lebt, ist diese Ausdrucksweise arrogant und unverschämt. Sie verstehen nicht, dass das die Sprache der echten Familienmitglieder Gottes ist.

Gottes Wort in allen Momenten und vor allen Herausforderungen auszusprechen wird den Gott der Befreiung von früher auf die Bühne bringen, der heute so handeln wird, wie er es in der Vergangenheit getan hat. Das ist das Heilmittel für die gescheiterte Kirche, so wie wir sie heute kennen. Eine Kirche, von Jesus erworben, durch Sein Blut geheiligt, ausgestattet mit der Macht des Heiligen Geistes, die jedoch voller Probleme, Kämpfe, Spaltungen, Sünden und Niederlagen ist.

Das wahre Bekenntnis wird die wahre Kirche neu entstehen lassen.

So soll es geschehen
Nun, da Sie vor Glaube “überschäumen”, begreifen, was Sie in Christus sind und Ihnen im Wort Gottes zusteht, ist es an der Zeit, standhaft gegenüber den Kräften des Bösen zu sein, die sich erhoben haben, um Sie zu zerstören.

Schauen Sie um sich und sehen Sie, an wie vielen Fronten der Teufel gegen Sie kämpft. Denken Sie an alle Hindernisse, von denen Sie meinen, dass Sie sie niemals überwinden werden. Greifen Sie mit Entschlossenheit und Gottes Wort an und siegen Sie, im Namen Jesu.

Bleiben Sie nicht in Abwehrstellung und warten Sie nicht auf einen neuen Angriff des Feindes, sondern greifen Sie an, werfen Sie sich gegen ihn und verlangen Sie, dass er fort von Ihnen geht und mitnimmt, was ihm gehört.

Haben Sie keine Furcht mehr vor dem Feind. Stehen Sie zu dem, was Jesus für Sie erworben hat.

Bestimmung Die fünf Schritte zum Erfolg Unser Recht auf Segen Der Name Jesus Das Gebet Der Sieg über den Satan Widerstehen Mehr als Sieger Das Wort Bekenntnis Vergebliche Wiederholungen Gottes Werk verwirklichen
Alle Rechte vorbehalten
Arab | English | French | Portuguese | Spanish | Deutsch |
?>