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Lektion 2

Die fünf Schritte zum Erfolg

Durch Seinen Propheten Hosea verkündet der Herr, dass Sein Volk umkommt, weil ihm die Erkenntnis fehlt (Hosea 4 : 6). In dieser zweiten Lektion im Kurs des Glaubens werden wir einige Erkenntnisse erhalten, die uns auf unserem Weg in ein reiches Leben mit Jesus weiterhelfen werden.
Einer der wichtigsten und zugleich umstrittesten Punkte dieser Lehre ist die falsche Behauptung, dass der Glaube Berge versetzen kann. Es mag sehr seltsam klingen, und auch bestürzend sein, aber die Wahrheit ist, dass der Glaube niemals auch nur einen Sandkorn versetzen konnte. Wir werden jedoch sehen, wie wichtig der Glaube ist und was er für uns tun kann.
Wir werden lernen, dass wir uns an ein Problem richten und ihm befehlen müssen, dass es aus unserem Leben verschwinde und im Meer versinke.
Und wir werden einsehen, dass Zweifel im Herzen genug sind, eine gute Arbeit zu vernichten und Gottes Werk daran hindern, vollbracht zu werden.
Die tiefgründigste Behauptung über die Bestimmung ist die des Herrn Jesu Christi, als er sagte: ...dass geschieht, was er sagt (Markus 11:23). Hier finden wir das Geheimnis, dass die Wunder geschehen lässt.
Schlussendlich haben wir die Behauptung des Meisters, dass uns alles geschieht, was wir sagen.
Diese Fünf Schritte sind das Wichtigste, das von dem, der erfolgreich sein möchte, in wirklich allen Dingen befolgt werden muss.

In Christus

RR.Soares

Als sie am nächsten Tag Bethanien verließen, hatte er Hunger. Da sah er von weitem einen Feigenbaum mit Blättern und ging hin, um nach Früchten zu suchen. Aber er fand an dem Baum nichts als Blätter; denn es war nicht die Zeit der Feigenernte. Da sagte er zu ihm: In Ewigkeit soll niemand mehr eine Frucht von dir essen. Und seine Jünger hörten es.
Als sie am nächsten Morgen an dem Feigenbaum vorbeikamen, sahen sie, dass er bis zu den Wurzeln verdorrt war. Da erinnerte sich Petrus und sagte zu Jesus: Rabbi, sieh doch, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt. Jesus sagte zu ihnen: Ihr müsst Glauben an Gott haben. Amen, das sage ich euch: Wenn jemand zu diesem Berg sagt: Heb dich empor und stürz dich ins Meer! Und wenn er in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass geschieht, was er sagt, dann wird es geschehen (Markus 11:12-14, 20-23).

Dieser Text liefert uns unzählige Lektionen. Mit der hervorgehobenen Zeile werden wir uns hier näher befassen.
Der Glaube, der nie Berge versetzt hat
Über Jahrhunderte haben Tausende in den Schriften des Markus Inspiration gefunden. Und in diesem Text hat jemand, der sich nicht näher mit ihm auseinandergesetzt hat, den schönen und berühmten Satz geprägt, der in aller Welt bekannt ist : “Der Glaube versetzt Berge.” Dieser Satz wird millionenfach zitiert, sogar von den Feinden des christlichen Glaubens. Da es sich dabei um einen lügnerischen Satz handelt, hält er einer Gegenüberstellung mit den Schriften nicht stand.
Ich erinnere mich gut, als ich den Pastoren sagte, dass der Glaube keine Berge versetze. Sie sahen sich erstaunt an und fragten mich: “Also, wie ist das?” Das gleiche passiert mir in unseren Kirchen, wenn ich den Menschen sage, dass der Glaube keine Berge versetze. Die Verwunderung ist verständlich, und letztendlich ist dies auch einer der Gründe, weshalb viele nichts von Gott erhalten, obwohl sie fest im Glauben sind. In der Erzählung von Markus werden wir die Verse 22 und 23 in Kapitel 11 genauer betrachten. In ihnen werden wir die fünf Schritte zum Erfolg finden.

Der erste Schritt: Glaube an Gott.
Jesus sagte zu ihnen: Ihr müsst Glauben an Gott haben (Mk 11:22). Unser Glaube muss immer an Gott sein. Viele glauben an den Herrn und viele Dinge mehr. Einige glauben an ihre Kirche; andere wiederum an den Prediger, an die Jungfrau Maria, an irgendeinen Heiligen oder an besondere Orte. Manche begehen den Wahnsinn und pilgern zu einem Friedhof, um dort die Hand auf das Grab eines Märtyrers zu legen, der, so sagen sie, Wunder bewirkt. Diese Menschen werden nie an Gott glauben, denn der Glaube erreicht uns, wenn wir Gottes Wort erhören. (Römer 10:17) Derjenige, der so handelt, hört nicht auf Gottes Wort und tut auch das, was in der Bibel verurteilt wird.
Das Wort Gottes lehrt uns, was Glaube bedeutet: Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht (Hebräer 11:1). Wenn wir Gottes Wort erhören, haben wir in der Seele Gewissheit, dass uns gehört, was Sein Wort uns offenbart. Das ist Glaube. Und das ist der Glaube, den wir haben müssen.
Unser Glaube muss mit Gott sein; und nur mit Ihm. Er teilt Seinen Ruhm nicht mit irgendeinem anderen. Ich bin Jahwe, das ist mein Name; ich überlasse die Ehre, die mir gebührt, keinem andern, mein Ruhm nicht den Götzen (Jesaja 42:8).

Der zweite Schritt: es dem Berg sagen.
Wenn jemand zu diesem Berg sagt...( Markus 11:23). Wir müssen mit dem Berg sprechen - das Problem ansprechen, das Elend, die Krankheit und den Schmerz, um sie aus unserem Leben zu verbannen. Unser Wort versetzt den Berg.
Ich muss zugeben, dass ich einige Male gepredigt habe, dass der Glaube Berge versetzt, denn ich hatte gelernt so zu reden. Ich hatte die größten Prediger dieser Welt so sprechen hören. Deshalb muss ich mich hier dafür entschuldigen, diesen Fehler begangen zu haben. Der Glaube hat nie auch nur einen Sandkorn versetzt. Es sind Worte, die Berge versetzen. Doch welches Wort ? Das Wort Gottes. Nicht unseres.
Fest steht, der Glaube ist nötig; er ist der erste Schritt zum Erfolg. Macht einer den ersten Schritt, jedoch nicht den zweiten, kann das Werk nicht vollbracht werden. Nachdem der Glaube an Gott vorhanden ist, muss der Berg angesprochen werden.
Ich zitiere gerne folgendes Beispiel: der Glaube ist der Treibstoff; das Wort das Kraftfahrzeug. Ein Auto ohne Benzin fährt nicht, und Benzin versetzt nicht den Berg.
Der Herr ist ein Gott des Glaubens. Er besitzt allen Glauben, er ist vollkommen. Am Anfang, jedoch, als Er Himmel und Erde erschuf, sagte er nicht zu sich selbst, dass er den Glauben hatte, alles zu erschaffen, was er wolle, und dass Er zu jeder Zeit erschaffen könne, was Er wolle. Ganz im Gegenteil, denn die Bibel sagt, dass Er, der Herr, nach den Prinzipien handelte, die wir hier lernen: Gott sprach (Genesis 1), und das Ergebnis kennen wir.

Der dritte Schritt: Im Herzen nicht zweifeln

Und wenn er in seinem Herzen nicht zweifelt...( Markus 11.23).
Hier finden wir den Schlüssel zu allem. Sie können Glauben an Gott haben, die Probleme ansprechen, sie aus Ihrem Leben verbannen und hoffen, dass das Beste geschieht. Wenn Sie jedoch tief in ihrem Herzen, in Ihrer Seele, daran zweifeln, was Sie bestimmt haben; vergessen Sie es: das Werk wird nicht vollbracht werden.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, wenn ich den Herrn um etwas gebeten hatte oder bestimmt hatte, dass etwas geschehe, und der Segen sich nicht eingestellt hat, habe ich in meinem Innersten daran gezweifelt, es wirklich zu bekommen.
Im Herzen zweifeln heißt, nicht wirklich an das zu glauben, was wir tun. Unser Verstand mag zwar auf alle möglichen Arten gut beeinflusst sein; zweifeln wir jedoch im Herzen, werden wir überhaupt nichts erhalten.
Der vierte Schritt: Daran glauben, dass geschieht, was gesagt wurde.
Sondern glaubt, dass geschieht, was er sagt...( Markus 11.23).
Dieses ist die natürliche Folgerung des dritten Schrittes. Wenn wir im Herzen nicht zweifeln, glauben wir, und wer glaubt, der äußert sich.
Beachten Sie, dass der Herr Jesus nicht sagt, dass wir glauben sollen, das zu erhalten, was wir erbeten haben, sondern das, was wir gesagt haben.
Viele behaupten, dass sie glauben werden, wenn sie den Segen erhalten oder ein Zeichen sehen. Dies ist nicht die biblische Anweisung, um einen Segen zu erhalten, denn wenn jemand etwas sieht, muss er es nicht glauben. Wenn wir erhalten möchten, was uns die Bibel verspricht, müssen wir uns an die vom Wort Gottes festgelegten Richtlinien halten. Es ist wichtig zu glauben, dass geschieht, was wir sagen.
Wir können behaupten: glauben heißt, gegen das Offensichtliche anzukämpfen. Glauben heißt auch zu vertrauen, dass bereits geschieht, was wir bestimmt haben.
Der fünfte Schritt: Was gesagt wird, wird geschehen
...was er sagt, dann wird es geschehen (Markus 11 : 23).
Dieses ist nicht unser Schritt, sondern der des Herrn.
Erinnern wir uns an unsere Beteiligung zur Erlangung des Segens. Erstens: wir müssen glauben - Vertrauen in das, was wir von Gott erwarten. (Der Glaube kommt, wenn wir Gottes Wort erhören - Römer 10:17.) Zweitens: wir müssen das Problem mit fester Stimme ansprechen und befehlen, dass es aus unserem Leben verschwindet. Drittens: wir dürfen im Herzen nicht zweifeln. Viertens: wir müssen glauben, dass geschieht, was gesagt wird, und dass das Werk vollbracht wird. Wovon? Ganz sicher von der Macht Gottes.

Unsere Stellung als Kinder Gottes.
Unsere Stellung als Kinder Gottes ist hochprivilegiert. Wir sind der Unterschied, wir machen den Unterschied aus. Der Segen, den wir benötigen, hängt nicht nur von Gott ab, sondern auch von uns. Das ist was anderes, nicht wahr? Unsere Verantwortung nimmt zu, je mehr wir die Wahrheit erkennen. Nun, da wir wissen, wie wir Gottes Macht zu unseren Gunsten nutzen können, dürfen wir uns nicht weiterhin selbst täuschen, indem wir magische Formeln ausprobieren, die irgendwer erfunden hat. Derjenige, der wirklich erfolgreich sein möchte, muss seine Entscheidungen im Einklang mit Gottes Wort fällen, denn es wird das Wort sein, das ihm die ersehnte Freiheit schenken wird. Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien (Johannes 8:32).

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