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Lektion 3

Unser Recht auf Segen

Das Sprichwort: ”Unwissen schützt vor Strafe nicht” ist ja allgemein bekannt.

Aus meiner Erfahrung kann ich behaupten, dass das auch im spirituellen Leben geschieht. Wer seine Rechte in Christus nicht kennt - oder sie kennt und sie nicht beansprucht - wird nicht gerettet, auch wenn er von vielen als vorbildlicher Christ angesehen wird.

Meiner Meinung nach erklärt das, warum so viele unter Krankheiten leiden, finanzielle Sorgen oder andere Schwierigkeiten haben.

In der folgenden Lektion werden Sie Ihr Recht auf den Segen kennenlernen und wie Sie es in Anspruch nehmen können.

Ich bete dafür, dass der Heilige Geist Sie stärkt und aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, das elementarste aller Rechte auszuüben: ein durch unseren Herrn Jesus ermöglichtes erfülltes Leben zu genießen.

Wer lernt, vom Segen Besitz zu ergreifen und seine Rechte wahrzunehmen, wird zu der Erkenntnis gelangen, dass er erhält, was ihm zusteht, wenn er nach den Anweisungen Jesu in den Fünf Schritten zum Erfolg bestimmt (siehe Markus 11:22-23).

Ich bete für Sie, dass der Herrgott ab dieser Lektion Ihr Leben verändert, indem Er es ermöglicht, dass Sie Ihr Recht auf alle Segen beanspruchen können.

In Christus

RR.Soares

Damit das christliche Leben erfolgreich ist, müssen wir unsere Rechte, auf die wir Anspruch haben, kennenlernen und erkennen, was unser Herr Jesus durch Seinen Tod für uns erreichte.

Kirchenintern wird allgemein die Meinung vertreten, dass Gott derjenige ist, der Wunder bewirkt. Das stimmt auch wirklich. Wenn wir uns genauer mit dem Thema befassen, sehen wir, dass Gott schon Seinen Teil geleistet hat, wir jedoch unseren Beitrag noch leisten müssen. Wie ? Indem wir unsere Rechte beanspruchen. Wenn wir unsere Aufgabe nicht erfüllen, wird Gott es nicht für uns übernehmen. Deswegen ist es sehr wichtig, seine Rechte zu kennen.

Wenn Sie nicht wissen, dass Ihnen etwas zusteht, werden Sie nicht genügend Glaube und Mut haben, es für sich zu beanspruchen. Wenn wir andererseits durch Gottes Wort wissen, dass uns etwas zusteht, brauchen wir auf nichts mehr zu warten; wir erteilen den Befehl, bestimmen im Namen Jesu, und Gottes Macht wird uns erfüllen, worum wir gebeten haben.

Viele müssen dafür wirklich ihren Geist und ihr Herz verändern. Über Jahre hinweg wurde ihnen beigebracht, einen strengen und zähzornigen Gott zu fürchten, der immer bereit ist, sie zur Hölle zu schicken. Sie dienen Ihm in Furcht. Diese Menschen müssen lernen, dass die Schriften behaupten, dass unser Gott Liebe ist (1. Johannes 4:8) und unser Herr Jesus gütig und demütig von Herzen.

Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele ( Matthäus 11:29).

Die Menschen müssen auch einsehen, dass es Ausdruck der Unkenntnis von Gottes Wort ist, im Gebet bezüglich eines erbetenen Segens zu sagen: “Dein Wille geschehe”.

Dein Wille geschehe
In der Bibel gibt es nur einen Hinweis auf einen Menschen, der betete und nicht wusste, ob die Heilung, um die er gebeten hat, Gottes Wille war oder nicht. Es war der arme Leprakranke, dem der Herr umgehend antwortete: Ich will es - werde rein! (Matthäus 8 :2,3).

Gott zu sagen, dass der Segen, den Sie von Ihm erbitten, Ihnen nur gewährt wird, wenn es Sein Wille ist, kommt dem gleich, Ihm zu sagen, Sie wüssten nicht, ob Er auch wirklich ein treusorgender Vater ist, der sich um Ihr Wohlergehen kümmert. Zu meinen, dass Er Sie in Seinen Worten liebt, Ihnen andererseits aber Krebs, Tuberkulose oder ein Leben in Armut wünscht. Was soll dieser Gott nur für ein Vater für Sie sein?

Jesus, der Herr, beschrieb uns seinen Vater folgendermaßen: Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet, oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet? Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten (Matthäus 7:9-11).

Das Recht, den Segen zu geniessen
Damit wir auch richtig verstehen, dass es unser gutes Recht ist, den Segen zu genießen, müssen wir den Unterschied zwischen einem Versprechen und der Aussage einer Tatsache lernen.

Versprechen: ist etwas Versprochenes, Garantiertes. In der Bibel finden wir unzählige Versprechen Gottes, die Er uns eines Tages erfüllen wird. Zum Beispiel: die zweite Wiederauferstehung Jesu.

Aussage einer Tatsache: ist Gottes Aussage über bereits von Ihm erwirkte Taten. Zum Beispiel: die Errettung, die göttliche Genesung etc.

Lassen wir nun die Versprechungen Gottes, auf die wir schon Anrecht haben, zur späteren Begutachtung, und befassen wir uns erst einmal mit der Aussage einer Tatsache.

Wenn ich sage, dass wir Recht auf eine gute Gesundheit haben, Recht darauf, fern von Sünden zu leben und erfolgreich zu sein, beziehe ich mich nicht auf ein bestimmtes Versprechen Gottes. Es ist klar, dass in der Bibel viele Versprechen Gottes stehen, bezüglich der Heilung Seines Volkes, das der Juden, das, bevor Jesus auf Erden war, das Volk Gottes war. Außerdem gibt es Versprechen zur Loyalität im Zehnten, unter anderem. Ich meine die Behauptungen, die Gott in der Heiligen Bibel machte, die sicher stellen, dass der Segen uns gehört.

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel (Epheser 1:3).

Alles, was für unser Leben und unsere Frömmigkeit gut ist, hat seine göttliche Macht uns geschenkt; sie hat uns den erkennen lassen, der uns durch seine Herrlichkeit und Kraft berufen hat (2 Paulus 1:3).

Aber er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir meinten, er sei von Gott geschlagen, von Ihm getroffen und gebeugt. Doch er wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen, wegen unserer Sünden zermalmt. Zu unserem Heil lag die Strafe auf ihm, durch seine Wunden sind wir geheilt (Jesaja 53:4,5).

Damit ist klar, dass alle Segen, die wir benötig haben oder benötigen werden, uns schon gegeben wurden. Wenn nun jemand behauptet, dass etwas, was ihm gehörte, nun Ihnen gehört, ist es Ihr Recht, darauf zu bestehen. Und genau so ist es. Alle Segen des Herrn - sei es unter anderem Heilung, Vergebung, Erfolg - müssen wir erhalten, denn sie wurden uns gegeben.

Bezüglich der Heilung beachten wir die Aussage Gottes, die uns durch Jesaja vermittelt wird: ...durch seine Wunden sind wir geheilt. Nach Gottes Empfinden sind wir also bereits geheilt. Sein Werk ist somit in Christus vollbracht, der unsere Krankheiten und Schmerzen auf sich genommen hat. Also müssen wir diese nicht mehr ertragen, denn alles wurde schon getan. Wir haben somit ein Recht darauf, uns unserer Gesundheit zu erfreuen. Und so ist es auch bezüglich des Erfolgs und der anderen Segen. Das Wort sagt, dass Jesus für uns zum Fluch wurde, damit uns die Segen Abrahams zuteil werden: Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist; denn es steht in der Schrift: Verflucht ist jeder, der am Pfahl hängt. Jesus Christus hat uns freigekauft, damit den Heiden durch ihn der Segen Abrahams zuteil wird und wir so aufgrund des Glaubens den verheißenen Geist empfangen (Galater 3:13,14).

Das Recht ausüben
Jedes Recht, das nicht beansprucht wird, ist ein nicht vorhandenes Recht. Diese Verse zu lesen, behaupten, dass man an sie glaubt, sie aber nicht in die Praxis umzusetzen oder nicht verlangen, dass sie geschehen, heißt soviel, wie Gott zu sagen, dass man Ihm nicht glaubt.

Das Recht auszuüben heißt Stellung zu nehmen. Wenn Gott sich so ausdrückt und behauptet, dass wir durch die Wunden Jesus geheilt wurden, ist es wahr, und so soll es in unserem Leben auch geschehen.

Das Recht auszuüben heißt auch, dem Teufel zu verstehen zu geben, dass wir aus seinen Fängen befreit sind und nun nicht mehr zulassen werden, dass er uns angreift oder zerstört. Wir sagen dem Leid ein Basta!

Üben Sie Ihr Recht aus
Sagen Sie dem Teufel, dass Sie sich von nun an seinen Angriffen nicht mehr fügen werden, denn Sie haben die Wahrheit kennengelernt und die Wahrheit befreit Sie vollständig. Sagen Sie ihm, dass Sie Gott nicht darum bitten werden, Sie zu heilen oder Ihnen einen anderen Segen zu geben, denn das ist bereits geschehen. Richten Sie sich an den Feind und an das Leid, das er Ihnen zufügt, beschimpfen Sie ihn und verlangen Sie im Namen Jesu, dass er aus Ihrem Leben verschwindet.

Machen Sie ihm klar, dass Sie schon geheilt und befreit sind von allen Flüchen, durch Jesus Christus und durch Seinen Tod am Kreuz.

Beten ist nicht unbedingt nötig
Um geheilt zu werden, müssen wir nicht beten, fasten oder alle darum bitten, für uns zu beten. Was wir tun müssen, ist nur eines: sowie der Teufel uns mit einem Leid angreifen möchte, sagen wir ihm, dass wir es nicht akzeptieren, und zur gleichen Zeit verlangen und befehlen wir, dass er nicht von uns Besitz nimmt. Der heilige Geist sagt Ihnen: ...leistet dem Teufel Wiederstand; dann wird er vor euch fliehen (Jakobus 4:7b).

Das Recht auszuüben heißt, das anzunehmen, was Gottes Wort uns sagt: Jesus tat es für uns. Die Schriften sagen uns, dass Er unsere Krankheiten und Leiden am eigenen Leib erlitt. Verweigern Sie sich, das zu tragen, was Jesus schon für Sie getragen hat. Das Wort sagt, dass Er für uns zum Fluch geworden ist und hat uns somit vom Fluch des Gesetzes freigekauft. Lassen Sie es nicht zu, dass der Feind in Ihr Leben tritt mitsamt seinem Fluche. Sie sind frei!

Glauben Sie in diesem Moment, was der Herr behauptet, und befehlen Sie dem Teufel im Namen Jesu energisch, dass er aus ihrem Leben verschwinde und alles mit sich nehmen soll, was ihm gehört. Üben Sie Ihr Recht aus, alle Segen zu genießen, die Jesus für Sie erstanden hat, und der Sie so liebte, dass er am Kreuz starb und für Sie zum Fluch wurde.

Verstehen Sie, Jesus durchlitt Ihre Krankheiten und Ihre Flüche. Sie müssen sie nicht mehr durchleiden. Damit wir geheilt werden, wurde Er krank durch unsere Krankheiten, so sagt es uns das Wort Gottes.

Doch der Herr fand Gefallen an seinem zerschlagenen (Knecht), er rettete den, der sein Leben als Sühneopfer hingab (Jesaja 53:10a).

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