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Lektion 5

Das Gebet

Eines Tages waren Jesu Jünger begeistert von seinen Gebeten. Sofort bat einer von ihnen, dass Er ihnen beibringe, so zu beten, wie Johannes der Täufer es mit seinen Jüngern tat.

Richtig zu beten macht das Gebet erfolgreich. Beten, nur damit man betet, verhillft zu keinem Ergebnis. Das Gebet sollte den Erfolg zum Ziel haben.

Diese Lektion handelt von der Anweisung zum Gebet - das Gebet, das dazu dient, eine scheinbar aussichtslose Lage umzukehren.

Es muss eine Erklärung für die Tatsache geben, dass manche beten und erhalten, was sie wünschen, und andere wiederum beten und keinerlei Antwort erhalten. Im Wort Gottes werden wir diese Antwort erhalten.

Die Helden des Glaubens kannten die Regeln, die ihre Gebete ertragreich und wirkungsvoll machten. Sie nutzten diese Prinzipien und besiegten Königreiche, übten Gerechtigkeit aus, erlangten Versprechen, schlossen Löwenmäuler, löschten die Kraft des Feuers, entgingen Messers Schneide, schöpften Kraft aus der Schwäche, kräftigten sich im Kampf und schlugen fremde Heere in die Flucht.

Von dieser Lektion an sollen Sie nicht mehr die Entäuschung erfahren, umsonst gekämpft zu haben oder gebetet zu haben, ohne erhört worden zu sein. Möge der Herr Sie immer im Triumph leiten.

In Christus,

RR.Soares

Das Gebet ist sehr wichtig in unserem Leben. Dadurch nähern wir uns Gott, um Ihn zu loben und Ihm für die Wohltaten zu danken. Außerdem ist es ein Hilfsmittel, auf das jeder Mensch in schwierigen Momenten zurückgreifen kann.

Trotz all der Bedeutung, die das Gebet für einen Christen hat, sind es nur wenige, die wirklich beten können. Als die Jünger Jesu sahen, dass Er Erfolg hatte mit Seinen Gebeten, baten sie Ihn, ihnen zu zeigen, wie man betet. Sicher ist, dass es eine richtige Art gibt, das zu tun, was Gott als Gebet ansieht.

Die Helden des Glaubens wussten, wie es zu machen sei, und konnten deswegen Königreiche besiegen, Gerechtigkeitet ausüben, Versprechen erreichen, Löwenmäuler schließen, die Kraft des Feuers löschen, der Schneide des Schwertes entrinnen, aus der Schwäche Kraft schöpfen, sich im Kampf beweisen und fremde Heere in die Flucht schlagen. Ja, dieses und noch viel mehr haben sie erreicht, weil sie wussten, wie man wirklich, im Sinne Gottes, betet.

Und wissen Sie schon, wie man betet, um Gottes Hand so zu bewegen, dass die himmlische Macht zu Ihren Gunsten wirkt? Viel Gutes wartet auf Sie. Lernen Sie das Glaubensgebet und genießen Sie dann das Beste im Leben.

Wir werden in dieser Lektion nicht alle Arten des Gebets lernen, sondern nur die richtige Anweisung zum Gebet, um damit alle Leiden zu besiegen. Gibt es eine solche Formel?

Ja. Im Buch Jesajas 43:26 steht geschrieben:

Lade mich vor, gehen wir miteinander vor Gericht; verteidige dich, damit du Recht bekommst (Jesaja 43:26).

Wir haben hier in dieser Erklärung Jesajas die Formel des Gebets, die uns erfolgreich machen wird.

Erstens - Versuche mich zu erinnern
Wenn wir in Gottes Nähe treten, müssen wir Ihn wissen lassen, dass wir uns bei Ihm befinden, weil wir Seine Söhne sind, weil Sein Wort uns den Segen sichert und weil wir glauben, dass Er machtvoll ist, uns den Segen zu erteilen. Wenn wir unsere Bitte erfüllt sehen möchten, müssen wir in Seine heilige Nähe kommen; Ihn daran erinnern, an das, was Sein Wort uns verspricht und versichert, dass es uns gehören wird.

Man kann sich fragen, ob Gott vergesslich ist. Dann sollte man sich daran erinnern, dass Gott allwissend ist und wir Ihn deshalb an nichts erinnern müssen. Oder argumentieren, dass Jesus uns lehrte, dass der Vater weiß, was wir benötigen, bevor wir Ihn um Segen bitten. Denn Jesus lehrte: denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet (Matthäus 6:8b).

Es heißt nicht, dass Gott dieses oder jenes Problem hat, auch nicht, dass es in der Heiligen Bibel Widersprüche gibt. Lade mich vor ... damit meint der Herr, dass wir im Gebet nicht immer die alltäglichen Dinge, die uns umgeben, ausblenden können. Sehr oft sind wir derart mit unseren weltlichen Problemen beschäftigt, dass wir uns nicht auf Gott konzentrieren und so nicht mit Ihm verbunden sein können. Unser Gebet wird somit leer, ohne Glaube, Macht und Autorität. Folglich erreichen wir nicht das, worum wir bitten oder was wir bestimmen.

Wenn wir beginnen zu beten und Gott an Seine Versprechen erinnern, tun wir uns selbst sehr Gutes an und „erinnern“ Ihn nicht. Wir „streicheln“ somit unsere Seele, „polieren“ unser wirkliches Ich -unseren Geist. Indem wir Gott daran erinnern, dass wir Sein Wort kennen und ihm glauben, schenken wir Seinem Wort zum ersten Mal oder erneut Gehör. Wir wissen: weil wir Ihn erhören, kommt der Glaube in unser Herz. Also tun wir uns selbst etwas unendlich Gutes.

Diejenigen, die sich dieser Methode bedienen, wissen, dass es wahr ist, denn Gott muss von uns nicht erinnert werden, dass Er uns einen Segen versprochen hat.

Zweitens - Gehen wir gemeinsam vor Gericht
Das Gebet ist eine Gerichtsverhandlung, eine Kampf, ein Krieg. Wenn wir uns in ein Gebet vertiefen, müssen wir es im Bewusstsein tun, dass wir eine missliche Lage wirklich entschieden haben möchten.

Gott sagt, dass wir vor Gericht gehen müssen. Niemand geht „nur mal so“ vor Gericht. Wenn wir vor Gericht gehen, müssen wir uns auf eine Kampf vorbereiten. Sicherlich wird unser Gegner alle Mittel und Wege nutzen, um als Gewinner hervorzugehen. Nicht immer gewinnt derjenige, der im Recht ist, sondern der, der seine „Unschuld“ oder sein „Rechthaben“ beweisen kann. Wir müssen uns deshalb darauf vorbereiten, vor Gericht zu treten, und das bringt uns zum ersten Schritt zurück: Gott vorladen (erinnern).

Nachdem wir Gott „erinnert“ haben, müssen wir mit Ihm gemeinsam vor Gericht gehen. Wir können nicht alleine gehen, und auch nicht Gott darum bitten, für uns zu gehen. Er sagt, wir müssen gemeinsam gehen. Es ist unser Kampf und nicht der des Herrn. Mit Ihm zusammen müssen wir angreifen oder uns verteidigen.

Das wird uns den Sieg bescheren. Denn wo steht geschrieben, dass Gott nur einen einzigen Kampf verloren hat ? Das ist nie vorgekommen.

Zusammen mit dem Herrn vor Gericht zu treten heißt, ein Versprechen oder eine Aussage zu finden, so wie Er es für uns in dieser Lage vorhergesehen hat; um dann unerschrocken das Gebet zu beginnen, den Grund zu nennen - indem wir logischerweise den Namen Jesu nutzen -, uns dann dem Gegner stellen und verlangen, dass er und sein ganzes Gesindel unserem Leben, aus unserer Familie und aus unserem Besitz verschwinde.
Drittens - Die Gründe nennen

Nachdem wir den Herrn daran erinnert haben, was wir sind und dass wir unser Recht kennen, stehen wir mit Ihm gemeinsam vor Gericht und nennen unsere Gründe. Das bedeutet, das Gleiche zu tun wie ein Rechtsanwalt, wenn er jemanden verteidigt. Wir müssen das Recht kennen, das Gottes Wort uns als unser eigenes zuspricht, um dann vor dem höchsten Gericht des Universums, dem Wort Gottes selbst, unsere Stimme zu erheben und keinen Richterspruch außer dem anzunehmen, den wir bestimmt haben. In diesem Augenblick müssen wir sehr wachsam und aufmerksam sein, weil der Feind versuchen wird, uns auf alle möglichen Arten zu täuschen. Manchmal kommt er leise daher und versucht sich in der Gestalt des Herrn zu zeigen. Er deutet an, dass wir den Segen nicht verdienen, so als würde er als Verdienst vergeben. Wenn wir nicht die Art und Weise kennen, nach der der Segen uns gegeben wird - in Gnade und durch den Glauben -könnten wir überzeugt werden, dass wir überhaupt nichts verdient haben und werden dann alles verloren haben.

Wie gut gefällt es dem Teufel, wenn wir in Unkenntnis leben, in spirituellen Dingen faul sind und nicht erkennen, was uns gehört ! Nur so kann er uns in der Stunde unseres Urteil-Gebets seine lächerlichen Entschuldigungen nennen und uns täuschen. Oft bringt er eine Sünde in Erinnerung, die wir vor langer Zeit begangen, aber schon bereut haben und die sich folglich gar nicht mehr in Gottes Erinnerung befindet.

Sehen Sie, wie wichtig es ist, Ihre Rechte zu kennen? Denn kennen Sie sie nicht, können Sie leicht vom Bösen getäuscht werden. Sie werden nicht in der Lage sein, Ihre Argumente und Forderungen vorzutragen, und werden dann den Kampf verlieren. Erinnern Sie sich an die dritte Lektion in diesem Buch, in der wir gesehen haben, dass nicht in Anspruch genommenes Recht nicht vorhandenes Recht ist. Sie haben einen Anspruch auf den Segen. Unser Herr Jesus hat den Teufel bereits für Sie besiegt. Er hat schon Ihre Krankheiten weggenommen, damit Sie es nicht mehr tun müssen. Die Bibel garantiert, dass Sie mehr sind als ein Sieger. Wenn Sie aber nicht die Erklärungen in der Bibel kennen, die Ihnen Ihre von Gott gegebenen Ansprüche beschreiben, können Sie diese nicht vor Gericht geltend machen und schon gar nicht erfüllt bekommen.

Wenn wir uns unserer Rechte bewusst sind - nicht durch unsere Wünsche, sondern einzig und allein durch das Wort Gottes -, können wir sicher sein, dass unser sein wird, was die Bibel uns verspricht. Gott hat Seine Erklärungen in der Bibel nicht gemacht, um sie auszuschmücken. Sie wurden niedergeschrieben, damit wir an Lebensqualität gewinnen und ein erfülltes Leben haben.

Viertens - Damit Sie sich rechtfertigen können
Hier wird klar, dass Gott nicht möchte, dass wir beten „spielen“ und auch nicht, dass wir beim Gebet zu Verlierern werden. Der Sinn des Gebets ist die Rechtfertigung, was in der Sprache der Bibel bedeutet: die Erlangung des Sieges durch das Gebet.

Nur jemand, der seine Position in Christus und seine ihm von Gott gewährten Rechte nicht kennt, wird die spirituellen Kämpfe verlieren - und nicht nur die spirituellen, sondern auch die physischen und materiellen Segen.

Rechtfertigung ist ein Fachausdruck, der nicht nur Freispruch bedeutet, sondern der jemanden zum Gerechten erklärt, so als hätte er niemals in seinem Leben etwas Falsches getan. Die Rechtfertigung beinhaltet mehr als die Vergebung der Sünden und die Begnadigung, denn mit der Rechtfertigung wird der Angeklagte von Gott in die Lage des Gerechten gebracht. Zu Weihnachten oder zu Neujahr kann der Präsident eines Landes einen Verbrecher begnadigen; er kann ihn aber nicht gleichsetzen mit jemandem, der niemals mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist.

Ohne die Rechtfertigung, die wir durch den Glauben erhalten, werden wir niemals mit Gott in Frieden sein. Wenn wir mit Ihm nicht in Frieden sind, dann können wir es vergessen, wir werden nie gesegnet werden. Aber Gott sei Dank ist dies möglich. Und dazu lädt Er uns ein. Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn (Römer 5:1).

Bestimmung Die fünf Schritte zum Erfolg Unser Recht auf Segen Der Name Jesus Das Gebet Der Sieg über den Satan Widerstehen Mehr als Sieger Das Wort Bekenntnis Vergebliche Wiederholungen Gottes Werk verwirklichen
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