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Lektion 6

Der Sieg über den Satan

Die spirituelle Wirklichkeit ist ein sehr ernstes Thema. Außer der materiellen Welt gibt es noch eine andere: die spirituelle Welt. In ihr herrschen zwei Kräfte: das Gute und das Böse.

In dieser Lektion werden wir etwas über die Herkunft dieses Wesens erfahren, das für all die Leiden und Katastrophen dieser Welt verantwortlich ist. Es veranlasst, dass tausende von Menschen sich wie Bestien benehmen und den nächsten berauben; sie lügen, betrügen, schänden Kinder und Unschuldige.

Wir werden erfahren, wie es diesem so verachtenswerten und gemeinen Wesen möglich war, auf unseren Planeten zu kommen und - seitdem es unter uns ist - den Hass zwischen den Menschen zu schüren und jeden Albtraum Wirklichkeit werden zu lassen.

Außerdem werden wir sehen, dass es heute besiegt ist und uns nicht mehr unterdrücken kann. Es war Jesus, der Herr, der es besiegt hat, und Er hat es für uns getan. Wir sind dermaßen privilegiert, dass der Sieg Jesu auf unsere Rechnung ging; so, als hätten wir ihn errungen.

Was müssen wir tun, wenn der Teufel uns angreift? Das ist eines der Themen dieser Lektion. Man muss wissen, dass keine Handlung des Teufels toleriert werden darf. Unsere Errettung ist wahr und glorreich.

Wir werden die Warnung in der Bibel kennenlernen, die uns sagt, wie wir uns verhalten müssen, damit uns der Bösartige nicht angreift und wir unsere Erretung genießen können.

Lernen Sie, selbstbewusst über den Dingen zu stehen. Werden Sie zum Sieger und genießen Sie ein erfülltes Leben, das Ihnen von Jesus gegeben wurde.

In Christus

RR Soares

Obwohl viele nicht an den Teufel glauben, wissen wir, dass er wirklich existiert und handelt. Wir brauchen nur die Zeitungen lesen, um seine Werke zu sehen, oder die Krankenhäuser und die Besserungsanstalten besuchen, um sein Zerstörungspotential kennenzulernen. Wenn es ihn nicht gibt, wer verursacht dann die Leiden überall? Wenn er nicht wirklich ist, dann haben die Bibel und auch Jesus uns getäuscht, als sie kategorisch sein Dasein bejahten.

Ihn als Legende oder rhetorische Gestalt anzusehen, tut ihm sehr gut, weil er damit frei ist, weiterhin sein böses Werk zu tun.

Seine Herkunft
Der Satan war ursprünglich ein Engel Gottes. Sein Name: Luzifer (der das Licht bringt). Es war ein glorreicher Engel; er ließ jedoch zu, dass der Hochmut in seinem Herzen überhand nahm, er begehrte wie der Allmächtige zu sein und stürzte ab, zum Teufel verurteilt.

Schauen wir uns zwei Passagen der Bibel an, die von diesem Wesen sprechen: Ach, du bist vom Himmel gefallen, du strahlender Sohn der Morgenröte. Zu Boden bist du geschmettert, du Bezwinger der Völker. Du aber hattest in deinem Herzen gedacht: Ich ersteige den Himmel; dort oben stelle ich meinen Thron auf, über den Sternen Gottes; auf den Berg der (Götter-)versammlung setze ich mich, im äußersten Norden. Ich steige weit über die Wolken hinauf, um dem Höchsten zu gleichen. Doch in die Unterwelt wirst du hinabgeworfen, in die äußerste Tiefe. (Jesaja 14:12-15).

Menschensohn, stimm die Totenklage an über den König von Tyrus und sag zu ihm: So spricht Gott, der Herr: Du warst ein vollendet gestaltetes Siegel, voll Weisheit und vollkommener Schönheit. Im Garten Gottes, in Eden, bist du gewesen. Allerlei kostbare Steine umgaben dich: Rubin, Topas, dazu Jaspis, Chrysolith, Karneol und Onyx, Saphir, Karfunkelstein und Smaragd. Aus Gold war alles gemacht, was an dir erhöht und vertieft war, all diese Zierden brachte man an, als man dich schuf. Einen Cherub mit ausgebreiteten, schützenden Flügeln gesellte ich dich bei. Auf dem heiligen Berg der Götter bist du gewesen. Zwischen den feurigen Steinen gingst du umher. Ohne Tadel war dein Verhalten seit dem Tag, an dem man dich schuf, bis zu dem Tag, an dem du Böses getan hast.

Durch deinen ausgedehnten Handel warst du erfüllt von Gewalttat, in Sünde bist du gefallen. Darum habe ich dich vom Berg der Götter verstoßen, aus der Mitte der feurigen Steine hat dich der schützende Cherub verjagt. Hochmütig warst du geworden, weil du so schön warst. Du hast deine Weisheit vernichtet, verblendet vom strahlenden Glanz. Ich stieß dich auf die Erde hinab. Den Blicken der Könige gab ich dich preis, damit sie dich alle begaffen. Du hast durch gewaltige Schuld, durch unredliche Handelsgeschäfte deine Heiligtümer entweiht. So ließ ich mitten in dir ein Feuer ausbrechen, das dich verzehrt hat. Vor den Augen all derer, die dich sahen, machte ich dich zu Asche auf der Erde. All deine Freunde unter den Völkern waren entsetzt über dich. Zu einem Bild des Schreckens bist du geworden, du bist für immer dahin. (Ezechiel 28:12-19)

Wie der Teufel in unsere Welt kam
Gott schuf die Erde und gab sie dem Menschen. Der Herr jedoch warnte den Menschen, Ihm zu gehorchen und nicht die Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse zu essen, denn es würde seinen Tod bedeuten. Doch obwohl er gewarnt war durch den Herrn, vom Teufel verführt, aß er von der Frucht. Es steht in der Bibel: Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod und auf diese Weise gelangte der Tod zu allen Menschen, weil alle sündigten (Römer 5:12).

Der Tod, auf den der Herrgott sich in diesem Vers bezieht, ist die Natur des Teufels. Seitdem hat der Teufel freie Fahrt auf der Erde und tut sein böses Werk. Adams Sünde gab ihm das Recht, auf der Erde zu wirken.

Die Niederlage des Satans

Dieser Zustand hielt an, bis unser Herrgott, fleischgeworden, auf die Erde zurückkam und die Macht des Teufels zerschmetterte.

Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören (1 Johannes 3:8b).

Die Fürsten und Gewalten hat er entwaffnet und öffentlich zur Schau gestellt; durch Christus hat er über sie triumphiert (Kolosser 2:15).

Diese Schriften informieren uns, dass Jesus, der Herr, alle Werke des Teufels zerstörte. Also ist der Feind besiegt und niedergeschlagen und kann auf keinen Fall Macht auf unser Leben ausüben. In Wahrheit hat der Teufel nur Macht im Leben eines Christen, wenn dieser es zulässt oder er seine Rechte in Christus nicht kennt.

Ich schreibe euch, ihr jungen Männer, dass ihr den Bösen besiegt habt (1 Johannes 2:13 b).

Wir können zugeben, dass wir den Bösen besiegt haben, denn als wir Jesus als unseren Retter angenommen haben, wurde alles, was Er tat, unserem Konto gutgeschrieben. Wir sind die Besieger des Teufels. So sieht uns auch Gott. Der Teufel wurde auf ewig besiegt und entwaffnet, als die Liebe Sein Leben auf dem Berg Golgatha für uns gab. Es ist gut, sich immer daran zu erinnern. Und immer, wenn der Teufel seinen Kopf wieder erheben möchte, um Sie anzugreifen, warnen Sie ihn und sagen: “ Besiegter, hinaus mit Dir! Nicht in meinem Leben! Ich erlaube dir nicht, dem Wort Gottes zu widersprechen”.

Was tun, wenn der Teufel uns angreift?
Wir dürfen uns vor den Fallen, die der Teufel uns stellt, nicht fürchten. Bei Jesaja 54:17 a steht geschrieben: Keine Waffe wird etwas ausrichten, die man gegen dich schmiedet.

Wir müssen immer wachsam sein und hinter jedem Leid, das uns zustößt, erkennen, dass der Teufel seine Hand mit im Spiel hat. Es ist gut vorzusorgen, denn er erscheint niemals und sagt: “ Ich bin der Teufel und komme, um dich zu prüfen”. Die Wahrheit ist anders; er wird alles tun, damit Sie ja nicht vermuten, dass er hinter allem steckt, was passiert. Viele werden dermaßen getäuscht, dass sie sagen: ”Ach, es kann doch nicht immer der Teufel dahinter stecken. Uns trifft doch auch etwas Mitschuld. Wer hat schließlich gesagt, dass ich dieses Mahl essen soll ? Der arme Teufel, nun soll er auch an allem Bösen schuld sein”. Es ist traurig, aber wahr. Solche Sprüche kommen Gottes Kindern oft über die Lippen.

Eine biblische Warnung
Die Bibel warnt uns: Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann (1 Petrus 5:8).

Es ist ratsam, diese Warnung des Heiligen Geistes ernst zu nehmen. Denn Er weiss, dass der Teufel schlau ist und viele mit sich reißen konnte. Wir sollten ihn jedoch nicht fürchten oder uns vor ihm drücken, wenn er uns mit seinen Verführungen lockt, denn Christus hat uns vollständig aus seinen Fängen befreit.

Außerdem brauchen wir auch nicht Gott anflehen, etwas gegen den Teufel zu unternehmen. Alles, was Er zu tun hatte, ist bereits getan. Gott muss gegen den Teufel nichts mehr tun. In Gottes Geist ist der Teufel geschlagen und besiegt. Er empfiehlt uns: Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Bleibt daher fest und lasst euch nicht von neuem das Joch der Knechtschaft auflegen! (Galater 5:1)

Sie müssen sich nicht mehr dem Teufel ausliefern. Es ist Ihre Pflicht, sich zu erheben und aus der Knechtschaft zu fliehen. Denn durch das Werk Jesu haben Sie den Teufel schon besiegt. Sorgen Sie dafür, dass er es auch von Ihnen hört. Nehmen Sie Ihre Befreiung an und stehen Sie mutig zu ihr.

Was sollen wir zu unserer Erlösung tun?
Gott erwartet von uns, dass wir sie annehmen und auch als Erlöste handeln. Der Teufel weiß, dass er allen, die diese Wahrheit erkannt haben, gehorchen muss. Die Bibel sagt: denn um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden. Verherrlicht also Gott in eurem Leib! (1.Korinther 6:20).

Wir müssen verlangen, dass unser Körper von der Krankheit befreit wird, denn wie können wir Gott verherrlichen durch unseren Leib, wenn dieser von der Krankheit ausgezehrt ist?

Außerdem müssen wir verlangen, dass jede Sünde von uns geht, denn sonst wird es uns nicht möglich sein, Gott in unseren Herzen zu verherrlichen. Wenn Gott die Fakten präsentiert hat, ist für Ihn der Fall erledigt.

Jedesmal, wenn der Teufel Ihnen Böses will, warnen Sie ihn im Namen Jesu, und schicken Sie ihn fort.

Unsere Erlösung ist wirklich. Wir sind befreites Gebiet. Die Knechtschaft ist beendet. Wir haben nun einen neuen Herrn, der uns für Gott erwarb und uns zu Gewinnern machte. Deshalb heißt es: Er stieg hinauf zur Höhe und erbeutete Gefangene, er gab den Menschen Geschenke. (Epheser 4:8).

Unsere Position
Wir haben in den vorherigen Lektionen gelernt, dass wir das Differential sind. Unsere Handlungsweise bestimmt, was wir wirklich sind. Einfach nur so dahin sagen, dass wir aus den Fängen des Teufels befreit sind und nicht nach Gottes Wort zu handeln, wird uns nichts nützen.

Wenn wir aber die Behauptungen, die Gott in Bezug auf uns macht, ernst nehmen und beginnen, unsere Rechte wahrzunehmen, können wir sicher sein, dass Gott uns in diesem Kampf nicht allein lassen wird. Ganz im Gegenteil, Er wird es als Seinen Kampf ansehen und uns den Sieg schenken.

Wir können uns des vollständigen Sieges sicher sein. Jedoch müssen wir uns immer daran erinnern, dass Gottes Gaben für uns nicht gelten werden, wenn wir nicht die Empfehlungen der Bibel annehmen und auch danach handeln.

Doch all das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat (Brief an die Römer 8:3).

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