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Lektion 7

Widerstehen

Obwohl der Satan von Jesus, dem Herrn, besiegt wurde und dieser Sieg auf unser Konto geht, besteht immer noch die Möglichkeit, dass er Menschen unterdrückt, auch wenn diese wiedergeboren wurden.

Sicher ist, dass derjenige, der Jesus, den Herrn, als Erretter annimmt, zum Sohn Gottes wird und von da an Rechte und Privilegien in Christus hat. Doch solange wir uns auf dieser Erde befinden, sind wir den Versuchungen des Teufels ausgesetzt.

Es sollte jedoch klargestellt werden, dass der Teufel nicht nach eigenem Gutdünken gegen irgendein Kind Gottes vorgehen kann, um es zu unterdrücken. Er kann es aber versuchen. Und widersteht ein Christ ihm nicht, wird er die Möglichkeit haben, sein Werk fortzuführen.

Man sollte sich aber daran erinnern, dass dem Bösen Grenzen gesetzt sind. Es gibt eine Art Skala, die durchlaufen werden muss, damit sein Werk vollendet werden kann. Die Bibel sagt uns: ein unverdienter Fluch; er trifft nicht ein ( Sprichwörter 26:2).

Dem Teufel zu widerstehen ist ein Gebot. Es ist die Aufgabe eines jeden Christen, sein Handeln zu unterbinden, zu verlangen, dass er fortgeht und ihm zu verbieten, uns in Versuchung zu führen. So tat es Jesus mit dem Teufel in der Wüste.

Der Plan des Herrn ist fehlerfrei. Wenn Er uns sagt, dass es uns obliegt, dem Teufel zu widerstehen, können wir sicher sein, dass uns diese Waffe für den Widerstand gegeben wurde. Es ist das Wort Gottes.

Wann müssen wir widerstehen? Immer, wenn der Feind angreift.

Ich bete für Sie, dass Sie ab heute dem Bösen nicht die geringste Chance geben, Sie zu unterdrücken. Seien Sie, in Christus, mehr als Gewinner.

In Ihm

RR. Soares

Die Predigten Jesu waren in drei Stufen unterteilt: Lehre, Verkündung und Offenbarung der Macht Gottes.

Wenn wir die biblischen Berichte untersuchen, sehen wir, dass Er sich am meisten der Lehre bediente. Man könnte sich fragen, ob nicht hier der Unterschied zwischen unserer und Seiner Predigt liegt. Was erklärt die Ergebnisse, die Er erhielt? Sagte Er nicht, dass derjenige der Ihm glaube, so wirken könne wie Er, wenn nicht besser?

Wenn Jesus zu lehren begann, waren die Menschen begeistert. Bei Seinen Versammlungen geschahen viele Wunder und Veränderungen, einfach nur dadurch, dass Er die Heilige Schrift aufschlug und dem Volk die Wahrheit zeigte. Überall da, wo es heute jemandem gelingt, dem Volk die Augen zu öffnen für das, was in der Bibel steht, geschehen jede Menge Wunder.

Einschränkungen der Handlungen des Teufels
Obwohl wir wissen, dass der Teufel mehr denn je versucht, die Menschheit zu zerstören, sollten wir aber nicht übertreiben, indem wir ihm mehr Macht zutrauen, als er wirklich besitzt. Wir müssen wissen, dass es Einschränkungen für seine Handlungen gibt. Er kann nicht einfach jeden, den er will, zerstören. Die Bibel sagt, dass er die Wiedergeborenen nicht berühren darf. Wir wissen: Wer von Gott stammt, sündigt nicht, sondern der von Gott Gezeugte bewahrt ihn und der Böse tastet ihn nicht an (1 Johannes 5:18).

Bevor Jesus den Teufel besiegte, handelte dieser so auf der Erde, als würde sie ihm ganz allein gehören. Doch mit Christi Tod verlor er die Macht über die Menschen und wurde von der Erde verbannt: Jetzt wird Gericht gehalten über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden (Johannes 12.31).

Selbst vor Christi Ankunft auf Erden, als der Teufel noch wie der Prinz dieser Welt handelte, musste er um Erlaubnis bitten, um das Volk Gottes anzugreifen. Wie zum Beispiel:

I Der Fall Hiobs: Nun geschah es eines Tages, da kamen die Gottessöhne, um vor den Herrn hinzutreten; unter ihnen kam auch der Satan [...] Der Herr sprach zum Satan: Gut, all sein Besitz ist in deiner Hand, nur gegen ihn selbst streck deine Hand nicht aus! Darauf ging der Satan weg vom Angesicht des Herrn (Hiob 1:6-12).

II Bei der Versuchung des Herrn in der Wüste. Der Geist Gottes selbst brachte den Meister an diesen Ort, um Ihn vom Teufel prüfen zu lassen: Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden (Matthäus 4:1).

III Als die Stunde Seiner Kreuzigung nahte, benachrichtigte Jesus Petrus darüber, dass der Teufel verlangte, Ihn zu sieben: Simon, Simon, der Satan hat verlangt, dass er euch wie Weizen sieben darf. Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht erlischt. Und wenn du dich wieder bekehrt hast, dann stärke deine Brüder (Lukas 22:31,32).

All das geschah, bevor dem Teufel die Macht entzogen wurde. Heute ist er auf keinen Fall in der Lage, uns zu unterdrücken, es sei denn, Gott erlaubt es ihm. Uns aber aus Christ Händen zu entreissen wird ihm niemals gelingen: Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen und niemand wird sie meiner Hand entreißen. Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen (Johannes 10.28,29).

Wir dürfen uns vor den Versuchungen des Teufels nicht fürchten und nicht verzweifeln; sondern widerstehen, fest in unserem Glauben, im Namen Jesu: Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens! Wisset, dass eure Brüder in der ganzen Welt die gleichen Leiden ertragen müssen! (1.Petrus 5:9).

Und wenn wir uns nach dem Sinn fragen, weswegen der Herr erlaubt, dass wir so vielen Versuchungen ausgesetzt sind, können wir sicher sein, dass es zu unserem Wohl gedacht ist. Anstatt uns darüber zu ärgern, sollten wir uns im Herrn ermutigen, denn Er ist uns treu und wird es nicht zulassen, dass wir über unsere Kräfte in Versuchung geraten: Noch ist keine Versuchung über euch gekommen, die den Menschen überfordert. Gott ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über eure Kraft hinaus versucht werdet. Er wird euch in der Versuchung einen Ausweg schaffen, sodass ihr sie bestehen könnt (1.Korinther 10:13).

Widerstehen: Ein Gebot.
Es ist unwichtig, wo und wie der Feind uns in Versuchung führen will, das Wort Gottes befiehlt uns zu widerstehen.

Bei Jakobus 4:7b steht deutlich: leistet dem Teufel Widerstand; dann wird er vor euch fliehen. Hiermit sehen wir, dass wir für Erfolg oder Misserfolg in unserem Leben verantwortlich sind. Widerstehen wir, wird der Teufel nicht nur fortgehen, sondern vor uns fliehen.

Es ist angebracht, daran zu erinnern, dass wir jedem Angriff des Feides widerstehen müssen. Es reicht nicht aus, nur bei großen Angriffen Widerstand zu leisten, denn manchmal beginnen die Sorgen recht unbedeutend und können großen Schaden anrichten, werden sie nicht sofort bekämpft. Fangt uns die Füchse, die kleinen Füchse! Sie verwüsten die Weinberge, unsre blühenden Reben (Hohelied 2:15).

Und wir sollten auch niemals vergessen, dass der Teufel uns auch in Versuchung führen will, weil wir mit Jesus sind. Und obwohl er weiß, dass wir göttliches Gebiet sind, versucht er weiterhin zu stehlen, zu morden und unser Leben zu zerstören. Solange wir uns unserer Lage als Sieger in Christus nicht bewusst sind, wird er weiterhin versuchen, uns zu zerstören.

Es ist einfach, dem Teufel zu widerstehen; es reicht aus, jeden Angriff, sei es eine Krankheit, negatives Denken, die Lust, eine Sünde zu begehen - das sind alles Versuchungen - unerschrocken abzulehnen, das Böse zu unterdrücken und zu verlangen, dass der Teufel aufhört, Sie zu belästigen und dass er ihr Leben verlässt.

Es gibt kein besseres Beispiel dafür, wie man dem Teufel widerstehen kann als das, was der Herr in der Wüste gezeigt hat, als der Teufel Ihn in Versuchung führen wollte. Wie bei Matthäus 4:1-11 beschrieben:

I Der Teufel näherte sich Jesus und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird (Vers 3). Der Herr antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt (Vers 4).

II Der Teufel nahm Jesus in die Heilige Stadt, stellte Ihn oben auf den Tempel und sagte Ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich auf ihren Händen zu tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt ( Vers 6). Der Herr antwortete: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen (Vers 7).

III Wieder nahm Ihn der Teufel mit sich und führte Ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte Ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte zu Ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest (Vers 9). Der Herr antwortete: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen (Vers 10).

Bei diesen drei Versuchungen des Teufels nutze der Herr nur das Wort Gottes. Es ist unsere einzige Waffe. Um den Versuchungen und den Angriffen des Teufels zu widerstehen, müssen wir nichts anderes als Gottes Wort nutzen. Logischerweise konnte der Herr beten, Er redete in Sprachen und hatte größeres Wissen als jeder Sterbliche. Er nutzte jedoch nur die einzige unfehlbare Waffe. Da werden Sie doch nicht eine andere gebrauchen wollen?

Glauben Sie nichts davon, was der Teufel Ihnen zeigen möchte. Er ist ein Besiegter. Seine Karriere geht dem Ende zu. Im Prinzip wurde er aus dem Himmel verstoßen; in den Zeiten der großen Neuordnung wird er aus der himmlischen Sphäre auf die Erde verbannt; während des tausendjährigen Reiches Gottes wird er in der Schlucht gefangen sein, um nach tausend Jahren in einem See aus Feuer ertränkt zu werden.

Und was uns angeht, wie wird unsere Zukunft aussehen? Dann wird der König denen auf der rechten Seite sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist (Matthäus 25:34).

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