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Lektion 8

Mehr als Sieger

Gottes Volk muss die Erklärung Jesu verstehen, in denen Er vom Grund Seines Kommens spricht. Er sagte: Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben (Johannes 10:10b).

Diejenigen, die sich ihrer Lage bewusst sind vor Christus und sich trauen, sie wahrzunehmen, entdecken, dass sie immer die Sieger sind. Doch all das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat (Römer 8:37).

Es ist klar, dass alle, die wirklich in Christus leben möchten, auch Verfolgungen erleben werden. Sie werden immer Bedrohungen und Verfolgungen erleben, die jedoch nicht die erschüttern werden, die hoch oben auf dem Felsen sind und die in Christus den Sinn ihres Daseins sehen.

In Bezug auf Krankheiten, Leiden und alle körperlichen, geistigen und spirituellen Gebrechen kann ein Christ sich seiner Befreiung und seines Sieges sicher sein. Jesus ist unser voller und ganzer Ersatz. Er hat unsere Leiden auf sich genommen, damit wir davon befreit würden.

In allen Bereichen des Lebens stoßen wir auf die Versuchungen; Werke des Teufels. Doch wir können uns ihnen gegenüber als große Sieger betrachten.

Den Teufel und seine Angriffe zu bekämpfen ist der beste Weg, Gott zu preisen. Es nutzt nur wenig, die bekannten Lobpreisungen zu wiederholen, wenn man zulässt, dass das Böse uns knechtet und zerstört.

Lassen Sie sich vom Feind nicht unterdrücken. Zeigen Sie ihm, dass Sie mit Christus ein Gewinner sind, und von Ihm gestärkt, alles vermögen. Und beginnen Sie, nach diesen Prinzipien zu leben.

Wir sind dazu verpflichtet, Sieger zu sein. Christus zahlte einen hohen Preis dafür und sicherte uns damit unsere Errettung. Wir haben keine Schulden mehr. Ich bete dafür, dass Sie ab dieser Lektion noch ein weiterer sind, der behaupten kann, in allen Dingen mehr als der Sieger zu sein.

In Christus

RR.Soares

Nachdem wir Jesus als Erretter und Herrn angenommen haben, müssen wir Ihn zum Vorbild nehmen. Unser Herr, Jesus, ist das Beispiel, dem wir folgen müssen. Während Seines weltlichen Daseins war Er in allen Situtationen ein Sieger. Er verlor in keinem Fall. In allen Kämpfen zeigte Er sich als Herr. Alle Seine Taten auf Erden waren uns zugedacht. Er kam, um uns ein Vorbild zu sein. Es war so, als ob Er sagen würde: “Schaut her, so müsst ihr handeln. Tut, was ich auch tue und ihr werdet so erfolgreich sein wie ich.”

Sehen wir nun, wie der Herr sich bei den verschiedensten Angriffen des Bösen verhielt.

Drohungen und Verfolgungen
Nachdem er Johannes den Täufer hatte töten lassen, streckte Herodes seine Hand nach Jesus aus. Einige Pharisäer brachten dem Meister Nachricht über die bösen Absichten dieses Diktators: Zu dieser Zeit kamen einige Pharisäer zu ihm und sagten: Geh weg, verlass dieses Gebiet, denn Herodes will dich töten. Er antwortete ihnen: Geht und sagt diesem Fuchs: Ich treibe Dämonen aus und heile Kranke, heute und morgen, und am dritten Tag werde ich mein Werk vollenden (Lukas 13:31,32).

So sind auch Jesu Erwartungen an uns, selbst bei größter Bedrohung. Bezüglich der Verfolgungen, denen wir ausgesetzt sind, lehrte Er: Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt ( Matthäus 5:11,12).

Krankheiten und Leiden
Bei allen Krankheiten und Leiden trat der Herr Jesus als Meister auf. Er wusste, dass Sein Vater Ihm gegenüber den Werken des Teufels Macht und Autorität verliehen hatte. Und Er vernichtete ein Werk nach dem anderen :

Als die Sonne unterging, brachten die Leute ihre Kranken, die alle möglichen Leiden hatten, zu Jesus. Er legte jedem Kranken die Hände auf und heilte alle (Lukas 4:40).

Damit wir Herr unserer Krankheiten und Leiden werden, hat Er sie am eigenen Leib erlitten, nahm sie von uns fort, so dass wir sie niemals erdulden müssen.

Aber er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir meinten, Er sei von Gott geschlagen, von ihm getroffen und gebeugt. Doch Er wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen, wegen unserer Sünden zermalmt. Zu unserem Heil lag die Strafe auf Ihm, durch Seine Wunden sind wir geheilt (Jesaja 53:4,5).

Versuchungen und Dämonen
Niemand wird vom Teufel so in Versuchung geführt werden, wie es mit Jesus geschah. Um Gottes Sohn zu versuchen, nutzte der Teufel alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel, doch ohne Erfolg. Warum gelang es dem Teufel nicht, unseren Erretter zu besiegen? Weil Er fest in Gottes Wort war und damit dem Teufel widerstand.

Der Herr erlaubte dem Feind, Ihn in Versuchung zu führen, und besiegte ihn, um uns zu zeigen, dass auch wir über die ganze Macht der Hölle triumphieren können, doch hauptsächlich, um uns zu helfen, wenn wir in Versuchung geraten: Denn da er selbst in Versuchung geführt wurde und gelitten hat, kann er denen helfen, die in Versuchung geführt werden (Hebräer 2:18).

Ausser dem vierzigtägigen und -nächtlichen Fasten in der Wüste erlebte Jesus andere starke Versuchungen, und Er besiegte sie alle.

Die Bibel berichtet, dass Er in allem versucht wurde: Wir haben ja nicht einen Hohenpriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat (Hebräer 4:15).

Bei Lukas 4:33-35 lesen wir den Bericht über einen direkten Angriff der Hölle auf den Herrn, und wieder bewies Er sich als Sieger: In der Synagoge saß ein Mann, der von einem Dämon, einem unreinen Geist, besessen war. Der begann laut zu schreien: Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazareth? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes! Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn! Der Dämon warf den Mann mitten in der Synagoge zu Boden und verließ ihn, ohne ihn jedoch zu verletzen.

Die Bibel sagt, dass es sich um einen Mann handelte, der von einem unreinen Geist besessen war und der laut schrie: ”Was haben wir mit Dir zu tun, Jesus von Nazaret?” (Vers 34). Beachten Sie, dass der Dämon im Plural sprach. Er repräsentierte sicherlich die ganze Hölle, war der Sprecher der bösartigen Legionen und versuchte Jesus zu verwirren. Erstens behauptete er, es wäre sein Einflussbereich und dass er deswegen tun und lassen könne, was er wolle. Jesus antwortete ihm nicht. Danach versuchte er Jesus zu verwirren, indem er Ihm sagte, die Stunde Seiner Niederlage wäre noch nicht gekommen. Wieder unterhielt Jesus sich nicht mit ihm. Wagemutig begann der Teufel seinen letzten Angriff: er behauptete, Jesus wäre der Heilige Gottes. Warum sagte er das? Weil er wusste, dass Gott nicht frei auf der Erde wirken konnte. Er hatte nicht das Recht dazu. Sie gehörte dem Menschen, der, bedingt durch seine Ungehorsamkeit und die Sünde Adams, das Recht an den Satan verloren hatte, sie zu beherrschen. Deswegen war der Teufel Prinz dieser Erde, bis zu Jesu Sieg auf dem Kreuzberg.

Der Dämon unterstellte, dass die Fleischwerdung Gottes nicht geschehen wäre und Jesus sich unrechtmässig auf der Erde befände. Diese Anschuldigung war jedoch falsch, denn Jesus trat durch seine menschliche Geburt durch die “Tür” ein (und nicht durch das Fenster, wie ein Dieb). Er gab Seinen Ruhm auf, ...sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen (Philipper 2:7). Nachdem der Herr alle Lügen des Höllen-Sprechers gehört hatte, handelte Er und zeigte uns, was wir mit dem Feind tun müssen: er befahl ihm zu schweigen und von dem Manne zu lassen. Die Legion musste weichen, ohne dem Mann Schaden zuzufügen.

Mehr als Sieger
Wie wir bei Römern 8:37 gesehen haben, versichert uns das Wort Gottes, dass wir in allem mehr als Sieger sind. Damit dieses jedoch auch wahr wird, ist es für einen Christen nicht nur wichtig zu wissen, wie der vor Gott, vor dem Teufel und zu anderen Angelegenheiten steht, sondern auch seine Rechte und Privilegien zu kennen.

Nachdem Gott Himmel und Erde erschaffen hatte und aus dem Staub der Erde den Menschen geschaffen hatte, segnete Er ihn und sprach: “Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen” (Genesis 1:28).

Wir sehen hier in dieser Behauptung im Wort, dass der Mensch ursprünglich unter allen Umständen mehr als ein Sieger war. So hat ihn Gott geschaffen. Der Mensch jedoch irrte, verriet den Herrn, sündigte und verlor folglich den Beistand Gottes.

Der Satan übernahm das “Recht”, auf Erden zu sein und “Gott” zu sein. So “herrschte” der Teufel auf Erden, bis der letzte Adam (Jesus) ihn enttrohnte. Gott sei Dank ist dies bereits geschehen!

Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden [...] Adam, der Erste Mensch, wurde ein irdisches Lebewesen. Der Letzte Adam wurde lebendig machender Geist (1 Korinther 15:22,45).

Wenn Gottes Wort uns versichert, dass alles bereits geschehen ist, müssen wir uns nicht mehr dem Teufel unterwerfen und seine Qualen nicht ausstehen. Außerdem werden wir vom Herrn als geeignet angesehen, an Seinem Segen teilzunehmen.

Dankt dem Vater mit Freude! Er hat euch fähig gemacht, Anteil zu haben am Los der Heiligen, die im Licht sind. Er hat uns der Macht der Finsternis entrissen und aufgenommen in das Reich seines geliebten Sohnes (Kolosser 1:12,13).

Der Herr erwartet von uns, dass wir diesen Stand annehmen und uns als Sieger verhalten. Der Teufel kennt unsere wirkliche Lage. Und er weiss auch, dass er allen gehorchen muss, die diese Wahrheit erkennen.

Mehr als Sieger zu sein heißt, Gott zu verherrlichen.

In der Bibel steht: denn um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden. Verherrlicht also Gott in eurem Leib! (1 Korinther 6:20).

Wir müssen verlangen, dass die Krankheiten unseren Körper verlassen und ihn befreien. Denn wie können wir als vollkommene Sieger angesehen werden, wenn unser Körper von einem Leiden geplagt wird, das nicht unser Leiden ist, wie in der Bibel steht, da Jesus es bereits von uns genommen hat? Wir müssen auch verlangen, dass alle Sünden unseren Geist verlassen, denn sonst ist es uns unmöglich, wirkliche Sieger zu sein.

Unsere Erlösung ist Wirklichkeit. Wir sind befreites Gebiet. Die Knechschaft ist vorbei. Die Macht des Teufels ist erloschen. Nun haben wir einen neuen Herr, der uns für Gott erworben hat und uns zu mehr als Siegern gemacht hat.

Unsere Lage vor Gott.
Wir haben in den vorherigen Lektion gelernt, dass wir es sind, die den Unterschied ausmachen. Unser Handeln bestimmt, was wir wirklich darstellen. Einfach nur zu behaupten, dass wir die Sieger sind und nicht nach Gottes Wort zu handeln, nützt uns nichts. Im Gegenteil, wir werden als Lügner angesehen.

Nehmen Sie nun Gott beim Wort und erklären Sie sich als der endgültige Sieger. Nutzen Sie ihr Recht. Sie werden von Gott als vertrauenswürdig angesehen. Es liegt nur an Ihnen. Lassen Sie sich vom Teufel nicht mehr täuschen. Ihre Stunde hat geschlagen. Seien sie, zum Ruhme Gottes, mehr als der Sieger. Nehmen Sie Ihre Lage in der spirituellen Welt wahr.

Bestimmung Die fünf Schritte zum Erfolg Unser Recht auf Segen Der Name Jesus Das Gebet Der Sieg über den Satan Widerstehen Mehr als Sieger Das Wort Bekenntnis Vergebliche Wiederholungen Gottes Werk verwirklichen
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